Die Große Depression

& Dust Bowl

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Ted genoss das Leben als begeisterter Pfadfinder, als die Depression North Dakota traf. Die Dust Bowl griff in die Farmen und Ranches des Hebron-Gebiets und versengte Bilder in Teds jungem Geist dämonischer Wolken, die die Sonne blockieren und Gebäude, Vieh und alles auf ihrem Weg zerstören könnten. Diese Zeit würde seine Kunst für den Rest seines Lebens prägen. Seine Familie verlor bald die Fähigkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, und es würden Entscheidungen getroffen, die ihr Leben für immer verändern würden.

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1938 kehrten Teds Mutter und Schwestern nach Eberbach zurück, um dort zu arbeiten und eine Erbschaft zu sammeln. Ted blieb bei seinem Großvater Emil und trat der Nationalgarde für 2,50 Dollar pro Woche bei. Als der Krieg ausbrach, konnte Teds Familie Deutschland nicht verlassen. Seine Mutter Anna hatte eine Wohnung gemietet, und als die Dame zurückkam, weigerte sich Anna, sie aufzugeben. Sie hielt einen tigerartigen Blick auf ihre Mädchen und versteckte sie vor den Nazis. Dreimal schickte sie sie weg und erklärte, ihr Pass sei zuerst verlegt, dann verloren gegangen. Sie kamen nie zurück. Teds Schwester Caroline musste eine Schule für Hitlerjugend besuchen. Sie rockte das Boot nicht, weigerte sich aber, zu den Trainingseinheiten am Wochenende zu gehen. Zum Glück wurde sie nie herausgefunden.

 

Teds Vater Fred hatte nicht so viel Glück. Er wurde in ein Arbeitslager für nichtjüdische Ausländer gebracht. Sie würden ihn erst 1945 wiedersehen, als er in Eberbach auftauchte, kaum hundert Pfund.

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